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Internationale Solidarität
Die Britische TransportarbeiterInnen-Gewerkschaft schließt sich dem Boykott an
Internationale Solidarität , The Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign, Sep 2, 2007
Die Britische TransportarbeiterInnen-Gewerkschaft (TGWU) fasste auf ihrem Halbjahres-Kongress am 4. Juli den Beschluß zur Unterstützung eines Konsumboykotts gegen den Apartheidstaat Israel.
Damit trat die größte landesweite Gewerkschaft Großbritanniens in die Fußstapfen von Gewerkschaften in aller Welt. Mit ihren mehr als 800.000 Mitgliedern beschloss die TGWU außerdem, sich am 2. November an Lobby-Aktionen im britischen Parlament zu beteiligen und die britische Regierung aufzufordern, entschiedener gegenüber Israel aufzutreten. Die Gewerkschaft verurteilte die Gewaltanwendung Israels gegen das palästinensische Volk.
Die TGWU setzt sich traditionell für die Einhaltung ethischer Prinzipien im Handel und für die Rechte der ArbeiterInnen weltweit ein.
In Kapitel 31 des TGWU-Beschlusses heißt es:
Die Konferenz nimmt zur Kenntnis, dass Enough! (Genug!) ein Bündnis aus karitativen Organisationen, Gewerkschaften und anderen Aktivistengruppen ist, die sich einem Frieden für Israelis und PalästinenserInnen gleichermaßen verpflichtet fühlen. Ein derartiger Friede kann sich allein auf Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gründen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Regierungen und damit auch die Regierung Großbritanniens mit Entschiedenheit für Völkerrecht und Menschenrechte eintreten.
Der Gewerkschaftskongress begrüßt den Beschluss der TGWU zur Unterstützung der Kampagne Enough! und ruft die hier Versammelten auf, den Vorstand wie folgt zu bevollmächtigen:
1. zur aktiven Teilnahme an den für 2007 geplanten Aktivitäten, wie etwa der Lobby-Veranstaltung im Parlament am 2. November;
2. zum Eingehen von Partnerschaften mit anderen in der Kampagne tätigen Organisationen wie z. B. „War on Want“ (Krieg gegen den Mangel) und anderen, die das palästinensische Volk aktiv unterstützen.
Der Kongress kritisiert das Vorgehen und die Haltung der israelischen Regierung gegenüber dem palästinensischen Volk, die den PalästinenserInnen den legitimen Anspruch auf die Schaffung eines eigenen Staates verweigert.
Deshalb fordern wir den Gewerkschaftskongress auf, einen Boykott israelischer Waren zu unterstützen. Von der Regierung verlangen wir, dass sie stärker und entschiedener für das palästinensische Volk eintritt.
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