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Internationale Solidarität
Zeig der Apartheid die Rote Karte – Unterzeichnet die Petition für den Ausschluß Israels von den Europa-Meisterschaften !
Internationale Solidarität , The Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign, Aug 18, 2007

Die Botschaft, die AktivistInnen vor dem Qualifikationsspiel zur Europa-Meisterschaft, das im September in England stattfindet, an die Fußballfans weltweit senden möchten, ist eindeutig: „Kick Apartheid Israel out of Football!“

Wer diese Forderung unterstützen möchte, ist aufgerufen, die Petition auf der Webseite der Palestine Solidarity Campaign zu unterzeichnen. Sie wendet sich an die britische FA, die UEFA und die FIFA und verlangt den Ausschluß Israels von allen internationalen Fußball-Events und zwar so lange bis „der Staat Israel das Völkerrecht und die Resolutionen der Vereinten Nationen zur Beendigung der Besatzung vollständig achtet und erfüllt“.

Oben: Kinder an der Apartheidmauer in Qalqiliya. Auch die Möglichkeit Sport zu betreiben wird durch die Besatzungspolitik stark eingeschränkt.


Die israelische Besatzung mit ihrer Apartheidpolitik schränkt palästinensisches Leben systematisch und in allen Aspekten ein. Der Sport bildet da keine Ausnahme. Für das palästinensische Fußballteam ist ebenso wie für andere SportlerInnen aus Palästina die Teilnahme an internationalen Wettbewerben kaum möglich. Ihre Ausreise zu den Wettkämpfen wird von der Besatzungsmacht immer behindert oder gar verboten. Durch die Dauerblockaden und Bewegungsrestriktionen, die den PalästinenserInnen auch innerhalb des besetzten Palästinas auferlegt werden, sind auch die Trainingsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Heimspiele zwischen Fußballmannschaften aus Gaza und dem Westjordanland können nicht auf palästinensischem Boden abgehalten werden, da die Besatzungsmacht nicht erlaubt, dass die Spieler von einem in den anderen Teil der geographisch voneinander isolierten besetzten Gebiete reisen. Im Westjordanland und Gaza gibt es außerdem keine geeigneten Trainingseinrichtungen für die Vorbereitung auf internationale Events. Allen Widerständen zum Trotz sind die PalästinenserInnen stolz auf ihr Nationalteam und darauf, dass sie es beinahe geschafft hat, sich für die Weltmeisterschaft 2006 zu qualifizieren.

Auch für den Hobbyfußball ist die Lage im besetzten Palästina fatal. Die Abhaltung von Turnieren und Meisterschaften wird durch die permanente Abriegelung der Städte und Dörfer voneinander stark behindert. Für Kinder und Erwachsene ist es immer wieder nur unter großen Schwierigkeiten möglich, die wenigen existierenden Sportplätze zu erreichen. Am 9. April 2005 wurden im Gazastreifen 3 palästinensische Teenager beim Fußballspielen gezielt von der israelischen Armee erschossen.

Die Kampagne Kick Apartheid Israel out of Football ist Teil des allgemeinen Aufrufs zu Boykott, Investitionsstopp und Sanktionen gegen den Apartheidstaat Israel und orientiert sich am erfolgreichen Sportboykott gegen das südafrikanische Apartheidregime. Die Petition richtet sich aber nicht nur gegen die Unterdrückung des palästinensischen Fußballsports. Sie verurteilt die Verbrechen, die seit der illegalen Besatzung der West Bank und des Gazastreifens tagtäglich verübt werden, die systematische Diskriminierung der PalästinenserInnen mit israelischer Staatsbürgerschaft und die unerträgliche Situation von 5 Millionen palästinensischen Flüchtlingen weltweit, denen Israel die Rückkehr nach Hause verweigert.

Schon einmal hat die Palestine Solidarity Campaign mit einer Onlinepetition auf diese Situation aufmerksam gemacht und in kürzester Zeit über 10.000 Unterschriften gesammelt. Dieses Beispiel zeigt, dass ein breiter öffentlicher Konsens dafür besteht, endlich Fair Play für Palästina zu garantieren und der Apartheid die Rote Karte zu zeigen.

Hier geht's weiter zur Petition


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