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Fotos
Checkpoints, Tore und Terminals - rassistische Gettopolitik im 21. Jahrhundert
Fotos, Palestinian grassroots Anti-Apartheid Wall Campaign, Mar 7, 2006
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| Oben: Befestigte Checkpointanlagen - so genannte „Terminals“ - und Sperrtore sind neben der Apartheidmauer wichtige Schlüsselelemente der gegen das palästinensische Volk eingesetzten Gettoisierungsstrategie. Rassistische Unterdrückung und tägliche Demütigung nimmt zu, während die Besatzungsmacht überall in Palästina ausgedehnte Checkpointanlagen aus dem Boden stampft, die jede Bewegung kontrollieren und nach Belieben beschränken sollen. Dieses Bild zeigt den neuen Terminal von Qalandiya, der sowohl Ramallah als auch Qalandiya selbst in ein Getto verwandelt. |
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| Oben: Demütigung und Frustration kennzeichnen das tägliche Leben der PalästinenserInnen. Mit Orwell’schem Kontrollwahn versucht die Besatzungsmacht die PalästinenserInnen zu beherrschen. Wie Tiere werden die Menschen zusammengepfercht und durch Metalltore getrieben. Hier der Eingang zum alten Checkpoint von Qalandiya. |
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| Oben: Dieses Foto zeigt den neuen damals noch im Bau befindlichen Terminal von Qalandiya. Für seine Errichtung wurde wieder palästinensisches Land zwangsenteignet. Mauern, Tore und Terminals wie dieser werden die verstreuten palästinensischen Gettos von einander abtrennen. Das Leben der PalästinenserInnen soll damit für die Zukunft endgültig auf den minimalen Bewegungsfreiraum im Inneren der neuen Bantustans beschränkt werden. |
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| Oben: Die Terminals stellen eine neue Facette in der palästinensischen Tragödie dar. Durch die Negation der Bewegungsfreiheit sollen die Checkpoints die Selbstachtung der PalästinenserInnen und den Geist ihres Widerstandes brechen. Doch bislang ging diese Strategie nicht auf. Im Gegenteil: neue Formen des Widerstandes entstehen direkt an Sperren und Checkpoints. |
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| Oben: Elektronische Drehtüren, Metalldetektoren und lange Blechschleusen. Die Kosten für einen Terminal belaufen sich auf etwa 120-170 Millionen Schekel [ca. 21-30 Mio. Euro]. |
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| Oben: An den Checkpoints werden palästinensische AutofahrerInnen stundenlang zu sinnlosem Warten gezwungen. Wer täglich durch die von Mauern und Scharfschützentürmen umgeben Anlagen muss, erlebt Demütigung und Misshandlung als bedrückenden Alltag. |
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| Oben: Dieser Ausgang des Qalandiyaterminals im Getto Ramallah führt ins Getto Al-Ram. Die Abtrennung palästinensischer Gemeinden voneinander ist ein Eckstein des zionistischen Projektes der ethnischen Säuberung Palästinas. Durch Kontrolle totalitären Ausmaßes glaubt die Besatzungsmacht palästinensische Identität und Widerstand vernichten zu können. |
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| Oben: Diese Checkpointanlage befindet sich direkt vor den Toren des eingemauerten Bethlehem. Die Besatzungsmacht hat öffentlich bekannt gegeben, insgesamt 36 derartige Terminals bauen zu wollen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 27-38 Millionen $. Astronomisch hohe Kosten scheinen kein Hindernis zu sein, wenn es darum geht die totale Abriegelung der Palästinensergettos sicherzustellen, die jegliches soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben der PalästinenserInnen verhindert. Apartheidmauer und Terminals schaffen vollendete Tatsachen. Sie verdeutlichen die zionistischen Vorstellungen des „Endstatus“ der besetzten palästinensischen Gebiete und stecken die Gebietsansprüche der Besatzungsmacht auf palästinensischem Land klar sichtbar ab. |
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| Oben: Das gigantische Tor an der Einfahrt Bethlehems ist Sinnbild für das Maß an Kontrolle, das die Besatzungsmacht über palästinensisches Leben und Land anstrebt. Das Zusammenspiel von Terminal und Sperrtor schließt hier die letzte Lücke in der Apartheidmauer. Das Leben im Getto wird damit für die PalästinenserInnen zur Institution. |
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| Oben: Die entmenschlichende Ausgestaltung des Terminalinneren: Unsichtbare Soldaten hinter Panzerglas überwachen, kontrollieren und entscheiden in Sekunden über das Schicksal des Einzelnen. In all den Terminals bietet sich dasselbe Bild. Diese Art der Infrastruktur macht die Lächerlichkeit der Behauptung der Besatzungsmacht klar, dass es sich bei der Apartheidmauer lediglich um eine „vorübergehende Maßnahme“ handle. |
Oben: Alle Terminals weisen dasselbe Labyrinth von Metallkorridoren, Drehtüren und Metalldetektoren auf. Am Bild links der Terminal des Gettos Bethlehem - rechts der Checkpoint für palästinensische ArbeiterInnen in Qalqiliya.
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