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Die palästinensische Basisbewegung bündelt ihre Kräfte in der 3. landesweiten Aktionswoche gegen die Apartheidmauer.
Fotos, The Grassroots Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign, Dec 13, 2005
Durch unsere Hände wird die Mauer fallen! - Der palästinensische Widerstand gegen die Apartheidmauer verschärfte sich als zahlreiche BewohnerInnen verschiedener Dörfer und Städte die „Woche gegen die Apartheidmauer begingen. Die Woche des Widerstands wurde zum ersten Mal im Juni 2003 von den Volkskomitees der Anti-Apartheid Wall Campaign ausgerufen.
Auch heuer prangerte sie die Verbrechen der Okkupationstruppen an und stärkte den Schwung und den Geist des Widerstandes der Menschen die entlang des Pfades der Mauer leben. Die Woche des Widerstandes war Ansporn für eine Serie von Aktionen, mit denen PalästinenserInnen gemeinsam gegen die Mauer und für eine Befreiung Palästinas von der rassistischen Okkupation kämpften.
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| Oben: Oben: “Möglicherweise sterben wir, aber wir werden den Tod, der unser Land bedroht, entwurzeln.” Hunderte Menschen machten sich unter diesem Motto auf den Weg um ihre Ländereien vor den israelischen Bulldozern zu verteidigen. Das Projekt der Apartheidmauer soll sie von ihrem Ackerland isolieren, die BewohnerInnen jedoch verharrten unnachgiebig, um gegen die Okkupation zu kämpfen und sich gegen die Gettoisierung von Eizarya zu wehren. Als der Mauerbau im nordöstlichen Teil des Dorfes begann, schafften es die BewohnerInnen von Eizarya mit geeintem Widerstand den Bau über ein Woche lang zu blockieren. |
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| Oben: Oben: In Abud stellte sich das gesamte Dorf den Bulldozern entgegen. Seit den 1980ern sind Siedlungen von allen Seiten her auf das Land des Dorfes vorgedrungen. Nun wird der Bau der Mauer das Dorf von drei Seiten her einschließen. |
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| Oben: Oben: Diese Hindernisse setzt die Armee ein, um die Menschen daran zu hindern, die Bulldozer zu erreichen, welche ihr Land zerstören. Hier veranschaulichen entschlossene DemonstrantInnen, dass solche Barrieren sie nicht von ihrem Land fernhalten können. Der Geist des Widerstandes hatte sich in den letzten Wochen erheblich verschärft. Die BewohnerInnen der Dörfer und Städte Palästinas sind entschlossen, diese Mauer zu Fall zu bringen. |
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| Oben: Oben: Dieser palästinensischer Jugendliche wirft einen Tränengaskanister zurück, den die israelische Armee gerade in eine Menge von DemonstrantInnen gefeuert hat. Die Waffen und Verbrechen der Besatzungsarmee werden niemals im Stande sein, den palästinensischen Widerstand zu brechen, und werden die Entschlossenheit der Menschen nicht brechen können: Sie werden die Mauer niederreißen und Palästina befreien. |
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| Oben: Oben: Hunderte Menschen aus dem bedrohten Jordan Tal protestieren gegen die täglich Abriegelung des Checkpoints Tayseer, der sie von ihrem Ackerland trennt. Abseits der Aufmerksamkeit der Medien begannen die Besatzungstruppen mit der „Säuberung“ des Tals von PalästinenserInnen. |
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| Oben: Oben: Die großen Ghettotore und Kontrollstationen von Qalandia, Bethlehem und Zatara sollen die Westbank in drei voneinander abgeschnittenen Gebiete teilen, und isoliert sie ebenfalls zu Gänze von der palästinensischen Hauptstadt Jerusalem. Mit diesen Toren wird die palästinensische Bevölkerung von der Besatzungsmacht kontrolliert, erniedrigt und eingekerkert. In Qualandia protestierten Hunderte Menschen gegen die Mauer und für einige Stunden wurde der systematischen Unterdrückung und dem Rassismus Einhalt geboten. |
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| Oben: Oben: Dieser Demonstrant widersetzte sich in Bil´in gegen die Zerstörung und den Raub seines Landes. Die Lautsprecherwagen der Soldaten verkünden: „Bleibt in euren Häusern und verhaltet euch ruhig. Wir dulden keinen Widerspruch. Wir werden jeden fertig machen, der versucht, sich gegen uns aufzulehnen.“ Ihnen folgen regelmäßig brutale Übergriffe der Besatzungstruppen auf DemonstrantInnen. Mit diesen Mitteln wird versucht, die PalästinenserInnen einzuschüchtern und dem Widerstand gegen den Bau der Mauer das Rückgrat zu brechen. Und doch kämpfen DemonstrantInnen und ganze Dörfer weiter um ihr Land, Tag für Tag, Woche für Woche. |
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| Oben: Oben: Für die Menschen die das Land über Generationen hinweg bewohnt und bebaut haben, ist jedes Fleckchen heilig. Auf den abgeholzten Feldern zu beten ist eine der vielen Formen des Widerstandes, welche die Menschen aus Al-Jib im Norden von Jerusalem einsetzen, um für ihren Kampf gegen die Bulldozer der Armee Kräfte zu sammeln. Menschen, Bäume und Pflanzen werden durch die Mauer getötet, die BewohnerInnen von Al-Jib jedoch weigern sich, ihren Kampf gegen die Okkupation aufzugeben. |
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